... unter dem Leitbild: Lebenshaus

Sterben zu Hause oder im Heim?

Eine Meldung des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie

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20.08.2012 | 11:30 

Palliativmedizin und Sterbebegleitung werden immer wichtiger

Berlin (ots) - Fragt man die Menschen in Deutschland, wo sie am liebsten sterben möchten, dann antworten die meisten "zuhause". Laut einer aktuellen SPIEGEL-Umfrage wünschen sich das 66 Prozent, immerhin rund 15 Prozent bevorzugen ein Hospiz oder eine Palliativstation. ... (lesen Sie hier weiter)

Folgende Info- Grafik liegt der Pressemitteilung bei:

Sterbeorte in Deutschland: Wunsch und Wirklichkeit

Kommentar von Harald Steindorf,
Heimleiter des Altenpflegeheim Unterm Regenbogen

Harald Steindorf, Heimleiter des Altenpflegeheim Unterm Regenbogen

Nur ein knappes Drittel der Menschen in Deutschland können "zu Hause" sterben. Ein Viertel aller Sterbenden werden in den letzten Stunden ihres Lebens von Pflegerinnen und Pflegern in einem Heim begleitet. Dies spüren wir im Altenpflegeheim Unterm Regenbogen als große Verantwortung. Wir tun alles dafür, dass unser Heim zu einem "zu Hause" wird.

Gleichzeitig treten wir dafür ein, dass Pflegeheime ihren "Schrecken" verlieren. Die dritte und vierte Lebensphase im Pflegeheim soll für unsere Bewohner zu einer Lebensphase werden, in der sie sicher und geborgen, durch fachliche Pflege vor den schmerzlichen Folgen der Pflegebedürftigkeit geschützt sind. Auf dieser Grundlage können sie lange so vital bleiben, dass sie ihre Dinge in Ruhe regeln können. Alt werden kann so - trotz der Gebrechen - Spaß machen. Dafür setze ich mich ein.