... unter dem Leitbild: Lebenshaus

Vitalisierende Altenpflege

Durch Hinfälligkeit und Pflegebedürftigkeit "gerät das Leben leicht aus dem Lot".
Altenpflege als menschlicher Zuwendung tut gut.

Gute Pflege tut gut!

Bei unserer Art der Altenpflege verfolgen wir konsequent das Konzept "gesunder Pflege". Dies bedeutet, dass wir alle Bemühungen von Pflege und Betreuung darauf ausrichten, dass unsere Bewohnerinnen und Bewohner nach ihrem Einzug gesünder werden und sich durch ihren wachsenden Lebensmut der Grad ihrer Pflegebedürftigkeit verringert. Um dies zu erreichen integrieren wir die von Wissenschaft und Krankenkassen seit Jahren anerkannte, bislang in der Stationären Altenpflege aber nur selten angewandten Naturheilmethode nach Sebastian Kneipp in die tägliche, allgemeine Pflege und Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner unseres Hauses. Praktisch binden wir das gesamte Ensemble der fünf Kneipp`schen Wirkelemente umfassend in unsere Abläufe ein:

  • Wasseranwendungen vitalisieren (integriert in die Grundpflege)
  • vollwertige Ernährung kräftigt (integriert in das individuelle Ernährungsmanagement)
  • Bewegung hält fit (integriert in die aktivierende Pflege und soziale Betreuung)
  • Heilkräuter unterstützen (unter ärztlicher Kontrolle integriert in Pflege und soziale Betreuung)
  • Lebensbalance / Ordnung (Grundansatz des Konzeptes der sozialen Betreuung)  

All dies geschieht natürlich freiwillig. Aber unsere Erfahrung zeigt, dass diese Art der Pflege Bewohnern und Mitarbeitern gleichermaßen gut tut. Menschen blühen auf, haben wieder Spaß am Leben.

Problem Selbstaufgabe und Einsamkeit

Nennen wir die Dinge beim Namen: Die meisten von uns wollen am liebsten bis zum Schluß zu Hause leben. Leider ist dies, wie Untersuchungen zum Sterbeort belegen, nur wenigen vergönnt. Die moderne Lebenswelt lässt es kaum noch zu, dass die junge Generation die alte Generation pflegt. 

Vor der Altenpflege im Altenheim haben trotzdem viele von Einsamkeit Betroffene Angst. Man hört so viel Schlechtes ... Hinzu tritt das Problem des Hospitalismus, also der Anstalts- Abhängigkeit. Man weiß oder hört von Bekannten, welche trotz Pflegebedürftigkeit noch einigermaßen "auf den Beinen" ins Altenheim eingezogen sind, wenige Wochen später zum Liegen kamen, und nach wenigen Monaten verstarben ... Sie hatten sich aufgegeben ...

Es geht uns deshalb darum jedem Bewohner dabei zu helfen, eine solche Selbstaufgabe und den Rückzug in die innere Einsamkeit nachhaltig bei sich zu verhindern:

  • Das Kneipp Konzept setzt genau dort an. Jede Anwendung wird zur Zuwendung.
  • Einfach nachzuvollziehenden Anregungen lassen den Menschen inne halten und auf seinen Körper mit allen Sinnen achten.
  • Vielfach erprobt und in der Wirkung belegt, hilft das Kneipp`sche Naturheilverfahren dabei Gesundheit direkt zu erleben.

"Lebenshaus" statt "Sterbehaus" 

Die Verbindung: fachliche Altenpflege plus Kneipp Therapie nennen wir Vitalisierende Altenpflege unter dem Leitbild: Lebenshaus. Fachliche Altenpflege sorgt dabei dafür, dass die durch Pflegebedürftigkeit unvermeidbaren Belastungen besser ertragen werden können. Die für alle Bewohner (freiwillig) angebotenen Wirkelemente der Kneipp Therapie bringen dagegen"neuen Schwung".  Unsere bisherige Erfahrung zeigt:

  • Der Verbrauch an Psychopharmaka wird deutlich gesenkt. Die psychische Stabilisierung der Bewohner kann weitgehend mittels der Aktivierung der Selbstregulationskräfte durch die Wirkung angemessener Reize (Homöostase) gelingen (Stichwort: Salutogenese).
  • Allgemeine Befindlichkeitsstörungen können in ihrer Wirkung deutlich abgemildert bzw. geheilt werden.
  • Insbesondere der Verbrauch an Schlafmitteln kann gegen Null reduziert werden.
  • Die Bewohner werden insgesamt vitalisiert.
  • Gelingt es, die fünf Wirkelemente jeweils individuell gemeinsam mit dem Bewohner in eine Balance zu bringen, wird die Gesundheit der Bewohner im umfassenden Sinne gefördert.
  • Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstehen durch deren persönliche Einbindung in die aktive Gesundheitsförderung attraktive Arbeitsplätze.
  • Sowohl das Image der Altenpflege als auch das Image des Pflegeberufes kann von innen her nachhaltig gestärkt werden.

Wir können Sterben und Tod nicht verhindern. Aber wir wollen dabei helfen, durch Pflegebedürftigkeit "aus dem Lot" geratenes Leben wieder in Balance zu bringen. 

Nehmen Sie uns beim Wort. Wir laden Sie ein.

Autor: Harald Steindorf und Team